Freitag 15. Dezember 2017

What can the EU do?

- Was kann die EU tun? -

 

Die Rolle der EU in den Außenbeziehungen wird zum einen durch ihr diplomatisches Korps- den Europäischen Auswärtigen Dienst (EEAS) wahrgenommen an dessen Spitze die Hohe Vertreterin der Union für Außen- und Sicherheitspolitik, die zugleich die Rolle der Vize-Präsidentin der EU-Kommission wahrnimmt.  Der EEAS vertritt die strategischen Interessen der gesamten EU und erhält Partnerschaften und Dialog über verschiedene Themen mit den Hauptakteuren der internationalen Politik aufrecht. Im Ausland ist die EU durch eine Anzahl von EU-Delegationen vertreten, die botschaftsähnliche Funktionen ausüben. Im Lichte der Welle der Instabilität und Gewalt in der Nachbarschaft der EU hat die Union kürzlich ihre  Nachbarschaftspolitik  revidiert mit dem Ziel der Verbesserung der Partnerschaft und Zusammenarbeit mit ihren östlichen und südlichen Nachbarn der EU.    

 

Mit der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik strebt die EU danach, zur internationalen Stärkung von Sicherheit und Frieden beizutragen. Sie hat bereits mehrere friedenserhaltende Maßnahmen und Zivilmissionen durchgeführt, deren Aufgaben von Konflikprävention bis hin zur Grenzverwaltung und Ausbildung der lokalen Polizeikräfte reichen. Im Moment entwickelt die EU eine neue Globale Strategie für Außen- und Sicherheitspolitik, die einen strategischen Rahmen für den Umgang mit neuen Sicherheitsbedrohungen schaffen soll.

 

 

Im Bereich der humanitären Hilfe stellt die EU für Opfer von menschenbedingten Krisensituationen oder Naturkatastrophen Geldmittel zur Verfügung. Die zentrale Institution, der die Koordination der europäischen Katastrophenhilfe obliegt, ist das Europäische Amt für humanitäre Hilfe (ECHO).  

 

Im Rahmen ihrer Entwicklungspolitik unterstützt die EU Länder in ihren Bemühungen, Armut auf eine nachhaltige Weise zu beseitigen und eine nachhaltige Entwicklung gemäß der kürzlich angenommenen Post-2015-Entwicklungsagenda weltweit zu fördern. Zudem versucht die EU auch, durch Dialog mit den Entwicklungsländern den Rechtsstaatsgrundsatz und verantwortungsbewusste Regierungsführung sowie Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten zu fördern. Zur Steigerung der Effektivität ihrer Menschenrechtspolitik hat die EU einen Sonderbeauftragten für Menschenrechte ernannt. 

 

Dank ihrer Gemeinsamen Handelspolitik und der allmählich erweiterten Exklusivkompetenzen ist die EU auch zu einer Weltmacht im Bereich des internationalen Handels geworden. Sie ist der Handelspartner für mehr als 100 Länder weltweit. Als Mitglied der Welthandelsorganisation nimmt die EU auch aktiv an der Doha-Entwicklungsagenda teil, die eine weitere Handelsliberalisierung unter gleichzeitiger Förderung des Zugangs von Entwicklungsländern zu den globalen Märkten anstrebt. Momentan verhandelt die EU eine Reihe von bilateralen und regionalen Freihandelsabkommen, wie beispielsweise die Transatlantische Handels-und Investitionspartnerschaft mit den USA (TTIP).

 

       

 

http://www.initiative-ixe.eu/